Charlotte
und Robert wollen ein Kind.
Kein Problem heutzutage. Beide sind gesund, haben einen Job
und zwei Zimmer zuviel, und mit der Liebe hat es die letzten
vierzehn Jahre auch ziemlich gut geklappt. Und abgesehen
von diversen panikartigen Attacken und drei oder vier biographischen
Informationen, die man bis dato so detailliert vom Partner
nicht wußte, meistern Charlotte und Robert die drei
Akte von Entwurf über Planung bis zur Ausführung
auch ganz wunderbar.
Wenn nur die Phantasie nicht wäre. Während Robert
sich schon zu zwanzig Jahren emotionalem Hausarrest verdammt
sieht, fürchtet Charlotte eher, von überlebensgroßen
Pamperspackungen von jedem Berufswiedereinstieg abgeschnitten
zu werden. Und da man solche albernen Visionen natürlich
am besten für sich behält, schrumpfen die Gespräche
zwischen Robert und Charlotte genau in dem Verhältnis,
in dem die Spannung wächst: Wird es klappen? Und wenn
ja - was passiert dann? Natürlich geht es nicht um das
Kind. Auch wenn Charlotte und Robert über nichts anderes
reden und singen. Es geht natürlich um das Miteinander,
ohne das dieses letzte echte Teamwork der Menschheit nun
mal nicht über die Bühne geht.
Das erste und überaus erfolgreiche Musical des Duos
Zaufke/Lund wurde von der Uraufführungsbesetzung Frederike
Haas und Leon van Leeuwenberg im April 2000 fulminant aus
der Taufe gehoben und seitdem an zahlreichen deutschen Bühnen
nachgespielt. Die Cast-Einspielung der Uraufführung
wurde 2000 Musical-CD des Monats.
mit Frederike Haas, Leon van Leeuwenberg
„Der Jubel ist groß. (...) Peter Lund, der
Dialoge und Songtexte zu ‘Babytalk’, dem kleinen
Musical als großer Wurf, geschrieben hat, hat soviel
Ernst wie Witz für seine beiden Helden. Ganz heutig,
ganz locker. Ganz spritzig, auch ganz ernst. Das zündet,
springt über aufs begeisterte Publikum und wird
swingig auf Trab gebracht von Thomas Zaufke. Sie machen
dieses ‘Kinder-Krieg-Musical’ zur natürlichsten,
leichtesten, luftigsten, und doch verdammt ernsten Bett-
und Bühnen-Sache der Welt.“
Märkische Oderzeitung
„(...) Die bisweilen
ziemlich zynischen, pointierten Dialoge (Text: Peter Lund)
sind lebensprall - und mit Esprit. Wenn da nicht die wunderbaren
jazzig-swingenden Songs (Musik: Thomas Zaufke) wären,
könnte man glatt vergessen, dass man im Theater sitzt.
(...)“
Berliner Kurier
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