Leben ohne Chris
ein Musical

 

Chris ist sauer. So hat er sich seinen achtzehnten Geburtstag nicht vorgestellt. Nur weil er mit seinem Roller gegen diese blöde Kastanie geknallt ist, steht da jetzt plötzlich dieser Typ mit Flügeln und will ihn abholen, weil Chris angeblich tot ist. Das ist doch wohl ein Witz, oder?

Nein, das ist kein Witz, und Chris’ Freunde finden es auch alles andere als komisch, dass Chris plötzlich nicht mehr da ist. Richtig erschüttert sind sie. Auch wenn Chris manchmal ein echtes Ekelpaket gewesen ist – da sind sich alle einig.

So etwas hört man natürlich nicht gerne. Aber Pech für Chris: seit er tot ist, hört er leider alles was über ihn geredet wird. So hat Chris sich das Leben nach seinem Tod nicht vorgestellt. Und nach und nach kommt er dahinter, dass er sich das Leben vor seinem Tod eigentlich auch anders vorgestellt hatte…


In Koproduktion mit dem Studiengang Musical der UdK Berlin beschäftigt sich LEBEN OHNE CHRIS mit einer der ältesten Fragen überhaupt: Gibt es ein Leben „danach“? Und landet dabei natürlich ganz schnell bei der zweitältesten Frage: Wie war mein Leben davor? Das kann eine ganz schön gemeine Frage sein, so mit achtzehn...

LEBEN OHNE CHRIS war ziemlich unerwartet ein richtiger Sensationserfolg. Von der ersten Vorstellung an ausverkauft, war das Publikum jeden Abend wieder begeistert von dieser rotzigen Berg- und Talfahrt durch das Leben von zehn Menschen unter zwanzig. Zum Totlachen und genauso zum Totheulen. Und mit der überraschenden Erkenntnis: Ja- es gibt ein Leben danach!
Aber es ist ein Musical.

Ein Großer Wurf...Wenn man junge Menschen heute für Theater begeistern will, dann so. (Berliner Zeitung)
 Das perfekt gebaute, perfekt umgesetzte Musical hat das Zeug zum Kultstück  (Märkische Oderzeitung)

Mit „Leben ohne Chris“ erweist(Peter Lund sich einmal mehr als bedeutendster Musikkomödienschreiber, den der deutschsprachige Raum derzeit zu bieten hat. Seine Werke sind doppelbödige Sozialsatiren, die unter ihrer höchst unterhaltsamen Oberfläche stets einen ernsten Kern haben, der ebenso von sensiblem analytischem Geist wie wacher Zeitgenossenschaft zeugt...(Der Tagesspiegel)

 
 
 

von Wolfgang Böhmer
und Peter Lund

 

R: Peter Lund
ML: Hans-Peter Kirchberg
CH: Neva Howard
BB: : Ulrike Reinhard
BK:
Claudio Aguire, Andrea Schmidt

Premiere
2. April 2009
Neuköllner Oper   

 

Verlag: Felix Bloch Erben