Die
fünfte - und letzte - Produktion der „Comp&Co„ war
die Bewährung im Schauspiel: Ganz ohne Musik, dafür
in einer neuen Textbearbeitung ging Feydeaus „Der Pfau„ unter
dem Titel „Das Dreieck„ über die Bühne.
Die vier Ehepaare, die anderthalb Stunden umeinander und
miteinander unter allen erdenklichen Mühen fremd zu
gehen versuchen, wurden in dieser Inszenierung von nur vier
Darstellern gespielt; jeder Schauspieler in einer lustvollen
Doppelrolle, mit dem Ergebnis, daß mancher Seitensprung
bei genau dem Partner landet, dem man doch eigentlich entkommen
wollte. Feydeaus eh schon furiose Geschlechtermechnaik bekam
dadurch noch eine Drehung mehr ins Surreale. Sehnen wir uns
nun nach einem neuen Partner oder eigentlich nur nach einer
neuen Rolle? Ein gefundenes Fressen für das Theater
und für vier wandlungsfähige Darsteller.
mit: Christine Schild, Sabine Schwarzlose, Ingo Schweizer,
Gerd Lukas Storzer, Claus Endisch, Sagitta Scheffler
„Die Geschichte ist nicht das eigentlich Wichtige,
sondern die Präzision, mit der sie abschnurrt wie
eine perfekte Industriemaschine, um am Schluß nur
die Verfestigung bestehender Zwänge zu produzieren.
Und nicht nur das Schlußbild in Peter Lunds hervorragender
Inszenierung läßt diese Essenz aufblitzen. Mit
glasklarem Kalkül und klirrender Komik gelingt es
der Aufführung vor allem, die Mechanik des Schicksals
in Gang zu setzen und die Funktionsweise dieser Höllenmaschine
vorzuführen. Ein geistreicher und witziger Theaterabend.„
TAZ
„Das Resultat ist ein echter Knüller, dem
der Witz aus allen Nähten platzt. Diese Dreiecksgeschichte
läßt nichts zu wünschen übrig.„
Berliner Morgenpost
„Bedrohliche Situationen gewinnt Peter Lund aus
dem absurden Spiel der Eifersüchte und Ehebrüche.
Rigoros entrümpelt er die alte Farce, modernisiert
er die Vorlage. Heftig beklatschter Erfolg der Gruppe „Comp&Co„
BZ
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