Wenn
Theater zu allererst einmal Drama ist, dann ist dieses Stück
garantiert richtig gutes Theater; denn wo sonst wird so geliebt,
gekämpft und gelitten wie auf einem Elternabend? Und
wo sonst braucht es keine 120 Minuten, bis elf Rotweinflaschen
geleert, eine Ehe kaputt und sechs Lebenslügen geplatzt
sind?
Dass Lachen und Weinen nah beieinander liegen, ist bei diesem
Stoff garantiert: Da wird schon mal schnell aus einem fröhlichen
Liedchen ein bitterböser Auszählvers wie auf dem
Schulhof, und da schwant einem bald, dass die lieben Kleinen,
von denen da die Rede ist, vielleicht gar nicht so lieb sind,
wie die jeweiligen Eltern ihre Sprösslinge gerne hätten.
Elternabend - das Musical über den Kampf um die beste
aller Welten und den Zwang sie dann auch zu bewohnen, mit
Songs vom Rauchverbot in Schülerläden bis hin zur
Tanzvorlage als Appetizer für das Wundermittel Ritalin.Das
Musical „Elternabend“ entwickelte sich nach
seiner Uraufführung mit über 50 ausverkauften Vorstellungen
zu einer der meistbeachteten Produktionen der Neuköllner
Oper. Das Stück wurde mittlerweile in Dresden
erfolgreich nachgespielt. Weitere Produktionen sind in Vorbereitung.
Die Original-Cast- Aufnahme ist erhältlich bei Sound
of Music, Essen.
mit: Christine Rothacker, Nicole Rößler, Yara
Blümel, Gerd Lucas Storzer, Guido Schmidt, Saskia Huppert
„Lebensnaher als jeder echte Elternabend und genauso
ohne Happy End.“
BZ
„Vielleicht sollten Sie sich (...) aufraffen und
zum ‘Elternabend’ in die Neuköllner Oper
kommen, dem neuen, bitterbösen Musical des Off-Musiktheater-Erfolgsteams
Peter Lund (Text), Thomas Zaufke (Musik), Bernd Mottl (Regie)
und Hans-Peter Kirchberg (Bandleader). Denn zwischen dem
Holzspielzeug eines Friedenauer Schülerladens (Bühne:
Jürgen Kirner) tummeln sich genau jene Typen, denen
man beim Elternabend lieber aus dem Weg geht: die Gutmenschin
und die Emanze, die frustrierte Zicke, die naive Frohnatur
und der verquaste Pädagoge. Kein Wunder, dass die
Stimmung schnell so gemütlich wird wie bei ‘Wer
hat Angst vor Virginia Woolf?’ (...) Ein Abend für
Erziehungsberechtigte, die Mumm genug haben, sich selbst
bei der Arbeit zuzuschauen.“
Der Tagesspiegel
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