The Gershwin Songbook
Wie der Jakob Gerschowitz seinen 100. Geburtstag feierte und alle in großen Streit gerieten

 

Ausgerechnet an seinem 100. Geburtstag streiten sich fünf sehr verschiedene Damen um die Musik ihres geliebten George Gershwin. Der läßt sich - wie immer - nicht lange bitten und gibt einer jeden von ihnen genug pianistischen Vorwand, um Gershwins Musik für sich zu vereinnahmen. Wie jener musikalische Streit geschlichtet werden und mit welchem Song sich Jakob Gerschowitz schließlich allen fünfen verständlich machen kann, erzählt diese kleine und unaufwendige Revue.

mit: Silvia Bitschkowski, Yvonne Bitter, Robin Lyn Gooch, Laura Leyh, Niclas Ramdohr, Silvia Wintergrün, Sabine Schwarzlose

„Heiliges Blech. Fünf Frauen. Eine jede hübsch-gescheiter als die andere, eine jede neurasthenisch-verrückter als die andere, eine jede besser singend (und sowieso gekleidet als die andere) - mit einem Wort: fünf vorgebliche Diven. (...) Yvonne Bitter ist die Mutter von Jakob; Rose, eine richtige, rührselige rrrrrusissche Seele, ein Mütterchen Rußland; Laura Leyh ist die verführerisch-kokette Ragtime-Schnulze Vivienne Segal; Robin Gooch die sonor-inbrünstige Anne Wiggins Brown, die für Gershwins ‘Porgy-&-Bess’-Oper steht; Sabine Schwarzlose ist Mabel Schirmer, die verschwärmte Freundin, und über allen wacht die wunderbar komische Silvia Bitschkowski als (...) herrlich schnöselig-dämliche Gräfin von und zu Lippert-Weylersheim. Eine schöne Gesellschaft, neben, vor, auf dem Flügel Jakob Gerschowitzens und dem Musensohn selbst drapiert. Und was tun sie, die Diven-Damen, neben dem üblichen Keifen um die Gunst der Stunde? Singen, was das Zeug hält, und was in die amüsante Stunde (...) so reinpaßt.“
Berliner Zeitung

„Regisseur und Autor Peter Lund hat mal wieder einen Volltreffer gelandet, (...). Natürlich sind die fantastischen Songs Gershwins die halbe Miete, doch wie hier fast beiläufig mit wenigen pointierten (und oft zwerchfellerschütternden) Worten die Lebensgeschichte des Komponisten umrissen wird, ist einfach brilliant.(...) Pianist und Arrangeur Niclas Ramdohr hat die Show fest im Griff.“
Die Welt

„Ein ganz und gar lockerer, duftiger Abend ist das, hingetupft wie improvisiert und doch Satz für Satz und Song für Song klug durchdacht.“
Der Tagesspiegel

 
 
 

von Peter Lund
undNiclas Ramdohr

 

R: Peter Lund
ML:Niclas Ramdohr

 

Uraufführung
7. Dezember 1998
Neuköllner Oper