Daß Hexe
Hillary zwei Opernkarten im Radio gewonnen hat, weiß mittlerweile
jedes Kind. Beinahe jedenfalls, denn über mehr als zwanzig
Bühnen ist Hillary bis dato getobt und hat von der Schweiz über Österreich
bis Slowenien Kindern erzählt, was Oper eigentlich ist.
Aber wie Hillarys erster Opernbesuch ausgegangen ist, und
daß Hillary beim Bravorufen in den Orchestergraben
gefallen ist, daß dann plötzlich die Lichter ausgingen
und warum der Orchesterwart Herr Marotzke so wütend
wird und warum der Kontrabaß so beleidigt ist - tja
- das wissen noch nicht alle. Aber das kann man in diesem
Stück erfahren - und darüber hinaus noch, wie ein
Orchester funktioniert, wo bei einer Trompete das Mundstück
sitzt und warum Hexen so gut Tuba blasen können.
Mit: Ralph Lücke, Ilka Sehnert, Winfried Radecke
„So geht die Erfolgszauberei von ‘Hexe Hillary
geht in die Oper’ weiter. Und wieder ist der Auftritt
der lustigsten aller Hexen Chefsache. Das Buch mit viel
Wortwitz und anschaulichen Erklärungen zum Instrumentarium
eines Opernorchesters haben Regisseur Peter Lund und der ‘Vater’ der
Neuköllner Oper, Winfried Radeke, gemeinsam geschrieben.
Radeke spielt in ‘Hexe Hillary und der beleidigte
Kontrabaß’ auch den Orchesterwart Gottlieb
Marotzke. (...) Und je mehr er ihr die Blasinstrumente
von der Querflöte bis zur Trompete vorführt,
desto neugieriger wird sie. Und mit ihr die Zuschauer...“
Berliner Morgenpost
„Vorlaut ist sie, ziemlich frech und furchtbar
neugierig, die 374-jährige Hexe mit einem Faibel fürs
Klassische. (...) Nun hat sie wieder zugeschlagen und die
Fortsetzung, ‘Hexe Hillary und der beleidigte Kontrabaß’ wird
dem Erfolg des Erstlings kaum nachstehen.“
Die Welt
„Text und Inszenierung halten präzis jene
Balance, die künstlerisch und pädagogisch angezeigt
ist, wenn es gilt, Phantasie und Neugier der Kinder zu
wecken, sie zu eigenen Erfahrungen mit dem ‘unmöglichen
Kunstwerk’ Oper zu ermuntern und zu ermutigen...“
SFB |