Die
sorbische Legende vom ehrgeizigen Müllersburschen, der
in der schwarzen Schule das Zauberhandwerk lernt, in den
Türkenkriegen zu Ruhm und Ehre gelangt und doch im Leben
nicht glücklich wird, ist ähnlich dem skandinavischen „Peer
Gynt“ und dem deutschen „Faust“ eine große
Parabel über den Menschen auf der Suche nach dem Glück
des Lebens. Dieser Stoff mit seiner Fülle von Motiven,
Figuren und Spielplätzen zwischen schwarzer Mühle
und Sultanspalast, sächsischem Hof und derbem Volksfest
ist die ideale Vorlage für eine moderne Volksoper; mit
einem intelligenten Sujet, anspruchsvoller Musik und allen
Zaubertricks, die das Theater zu bieten hat.
„ Krabat hat alles, was man von einem Stück
erwarten kann, das die ganze Familie ansprechen soll. Wer
das Sitzfleisch hat, sollte sich die beiden Teile in einem
genehmigen.“
ZITTY
„Und so schufen Lund und Radeke aus dem opulenten
Stoff gleich zwei abendfüllende Opern, einen kleinen
Neuköllner „Ring“, gespickt mit Peter
Lunds saftigen Worten und prächtigen Bildern. Radeke
hat eine dichte, expressive Melodik gewählt, die den
Szenen tiefgründige Bedeutung zumißt.“
TAZ
„König und Narr überraschte als kurzweiliges,
abwechslungsreich-spannendes Opernspektakel!“
Berliner Morgenpost
„Volkstheater zu machen ist das erklärte
Ziel der Neuköllner Oper. Mit ‘Krabat’ ist
ihr das zweifellos gelungen. Nicht im Sinne leicht verdaulicher
Kost sondern als Bekenntnis zur Aufklärung. Und so
was ist ja ziemlich selten geworden.“
Tagesspiegel
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