NERO
KAISERKIND ist ein Versuch, die Geschichte Neros aus heutiger
Sicht zu erzählen, die Geschichte eines verzogenen
Einzelkindes, dessen größtes Unglück es
war, nicht so begabt zu sein, wie es für die Umstände
erforderlich gewesen wäre.
NERO KAISERKIND ist ein aktuelles Stück. Ein
wilder Bilderbogen aus dem alten Rom, das so alt gar nicht
ist. Irgendwo zwischen Soap und großer Oper kämpfen
alle Beteiligten um ihren Platz auf dieser Welt und das
dazugehörige kleine Stückchen Glück, wie
in jeder Familie. Bloß ist bei den römischen
Kaisern halt alles ein bißchen größer,
die Liebe ein bißchen euphorischer und die giftigen
Bemerkungen ein bißchen tödlicher. Gut für
das Theater und ein wunderbarer Anlaß, viel zu singen.
Agrippina ist eine alleinerziehende Mutter.
Und das war schon im alten Rom keine leichte Aufgabe. Vor
allem, wenn man mit seinem Sohn so große Dinge vorhat wie
die ehrgeizige Lieblingsschwester Caligulas. Nach vier
Jahren Verbannung kehrt sie nach Rom zurück - mit
dem festen Vorsatz, den Thron freizuräumen für
ihren Erstgeborenen. Ganz Rom lacht über dieses anmaßende
Unterfangen - aber spätestens nach Messalinas Ermordung
lacht keiner mehr. Und peu à peu läßt
Agrippina jeden aus dem Weg räumen, der sie bei ihren
Vorhaben stören könnte...
mit: Guido Kleineidam, Antje
Rietz/Anna Kube, Gerald Michel/Peter Lund, Antje B. Schmidt,
Heinz-Georg Schramm/Andreas Goebel
„Herausgekommen ist eine witzige Zeitsatire zwischen überdrehter
Historienklamotte und tiefenpsychologischer Schürfarbeit.
Sie setzt sich zwischen alle musikalischen Stühle; Musicalpep
mischt sich mit großer Opernarie. Hinreißend
agil spielen die Darsteller die römische High-Society
des 1. Jahrhunderts. Jubel um ‘Nero Kaiserkind’ an
der Neuköllner Oper.“
Volksblatt
„Turbulenter Trip, bei dem das Lachen oft vergeht.“
BZ
„Roms Imperator als schrulliges Riesenbaby. Die Regie
bemüht sich um schnelles Tempo und viel Gestik. Doch
wirklich betroffen war man nicht.“
Berliner Morgenpost |