Otello darf nicht platzen
 

Große Aufregung im Opernhaus Cleveland. Der berühmte Tenor Tito Merelli soll heute abend als Otello gastieren. Operndirektor Saunders und Tochter Maggi sind völlig aus dem Häuschen, nur Faktotum Max grollt heimlich; so gut wie Tito Merelli singt er schon lange. Aber niemand gibt ihm eine Chance.

Diese Chance kommt, als Tito aus versehen ein Röhrchen Schlaftabletten nimmt und Direktor Saunders plötzlich ohne Tenor dasteht. Und als Tito zwei Stunden später wieder aufwacht, gibt es plötzlich zwei Otellos in Cleveland. Aber welcher davon hat die Vorstellung gesungen? Und welchen hat Maggi geküßt?

Ken Ludiwgs wunderbare Farce über Starbetrieb, Theaterwahnsinn und die wunderbare Macht der Selbstsuggestion in der Berliner Erstaufführung am Theater am Kurfürstendamm.

mit: Heinz Rennhack, Christine Schild, Friedrich Schoenfelder, Sabine Schwarzlose, Peter Renz, Monika Tabsch, Daniel White, Edda Pastor

„Witzige Einfälle bis ins Detail, nie klamottig. Eine frische Inszenierung von einem frischen Regisseur.„
BZ

„ Regisseur Peter Lund brachte die quirlige Komödie am Kurfüstendamm auf die Bretter. Und wie!
Otello darf’s zwar nicht, aber das Publikum platzte fast. Vor Lachen.„
Bild am Sonntag

„ Was Peter Lund aus dieser Gesangsstunde herausgeholt hat, ist das Witzigste, was zur Zeit auf Berlins Bühnen zu sehen ist.„
ZITTY

 
 
 

von Ken Ludwig

 

R: Peter Lund
BB+BK:Ulrike Reinhard

Premiere
April 1992
Theater am Kurfürstendamm